Grußwort der Rektorin

Alexandra

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ich begrüße Sie ganz herzlich im neuen Schuljahr. Ganz besonders heiße ich unsere 30 Erstklässler willkommen. Ich hoffe,  ihr seid gut angekommen, ihr habt schon Freunde gefunden und das Lesen, Schreiben und Rechnen bereiten euch F...



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Nach der Begrüßung durch Konrektorin Silke Fischer folgte die religiöse Besinnung, welche von den Religionslehrkräften Ute Geisler und Ralph Lehnert gestaltet wurde. Wie im Lied „Ich will hier raus“ aus dem letzten Exodus-Musical der Herzog-Otto-Schule besungen haben sich auch manche der Schüler oft gewünscht, während der stressigen Lernzeit einfach auszubrechen. Aber jeder Ausbruch ist auch gleichzeitig ein Aufbruch. Und das heißt alte Wege und Weggemeinschaften aufgeben müssen, neue Wege gehen, seinen eigenen Weg finden. Übertragen für das Leben der Schüler bedeutet dies: ein Ziel vor Augen haben, seine Mitte im Leben finden, neue Risiken eingehen, auf Abenteuer einlassen. Auf die Frage im Lied „Wann kann ich endlich machen, was ich wirklich will?“ gaben beide Religionspädagogen  zur Antwort: „Wir fürchten: nie! Ihr geht immer wieder Verantwortungen ein, müsst Rücksicht nehmen, macht euch Gedanken, habt ein Gewissen.“ Dennoch müssen die Jugendlichen diesen Weg nicht alleine gehen. Mit Gott an ihrer Seite, der sie durchschaut und sie unabhängig von ihrer erbrachten Leistung annimmt und lieb, können sie ihrem persönlichen Aufbruch positiv entgegensehen. Symbolisch wurden den Schülern anschließend Herzen ausgeteilt, welches sie daran erinnern soll, dass immer jemand für sie da ist und mitten in ihr Herz hineinblickt.

Lebenslanges Lernen
Anschließend sprach der stellvertretende Bürgermeister seine Glückwünsche, auch im Namen der Gemeinde Michelau, aus. Er erinnerte die Absolventen daran, dass zwar nun ein wichtiger Abschnitt geschafft sei, dieser jedoch schon bald von dem nächsten wichtigen Abschnitt abgelöst würde. „Lebenslanges Lernen ist das beste Mittel, um sich auf die ständigen Veränderungen im Leben und der Arbeitswelt einzustellen“, gab er den Schülern mit auf den Weg. Krügl bedankte sich darüber hinaus bei den Lehrern für die erfolgreiche Ausbildung ihrer Schützlinge als auch den Eltern für die jahrelange Fürsorge und Unterstützung ihrer Kinder.Diakon Loos überbrachte die Glückwünsche im Namen des evangelisch-lutherischen Dekanats Michelau und freute sich auch im Namen von Dekan Johannes Grünwald mit den Neuntklässlern über das, was sie geleistet hatten. Er erzählte den Jugendlichen die Geschichte von Anette, welche von Freunden und Verwandten immer wieder vor dem „Ernst des Lebens“ gewarnt wird. Jener „Ernst des Lebens“ begegnet ihr dann am ersten Schultag tatsächlich, und zwar in Form ihres netten und überhaupt nicht schrecklichen Banknachbarn Ernst, der ihr bester Freund wird. So wie Anette werden die Jugendlichen auch nach der Schule immer wieder Begegnungen mit dem Ernst des Lebens haben, in ganz unterschiedlicher Form. „Aber ihr werdet das meistern,“ ist sich Loos sicher. „Haltet es einfach wie Anette in der Geschichte: Seid freundlich zu ihm!“ „Mit Entschlossenheit und Freude auf das Neue zugehen!“

Nach einer kurzen musikalischen Umrahmung durch die Klassen 6a und 6b mit dem von Sonja Schneidereit getexteten Stück „Seid bereit, es ist Zeit“ hielt Rektorin Alexandra Kober ihre Abschlussrede. Sie freute sich mit den Schülerinnen und Schülern über die bestandene Prüfung und die Zeit der Pause, die nun vor ihnen liegt. Man könne sich jetzt erst mal so richtig hängen lassen und „chillen“. Auch bei langen Wanderungen sind Pausen eine schöne, willkommene Abwechslung. Aber irgendwann geht ein Weg auch wieder weiter. Dann hat man die Wahl: Wird man mürrisch und fordert eine längere Ruhezeit, weil man einfach noch nicht weitergehen mag? Oder bricht man voller Freude und Zuversicht mit einem Ausblick auf das Ziel auf? Kober ließ die Jugendlichen darüber nachdenken, welcher „Wanderertyp“ auf seinem weiteren Weg wohl mehr Probleme bekommen wird. Natürlich ist es am Ende derjenige, der mutlos, zaghaft, ängstlich oder unsicher reagieren wird. Deshalb riet sie ihren Schützlingen: „Besser ist es, mit Entschlossenheit und Freude auf das Neue zuzugehen!“ Pausen würden sich darüber hinaus auch bestens dazu eignen, bestimmte Dinge zu überdenken: Was hat man bis jetzt erreicht? Besitzt man nicht noch ganz andere Qualitäten? Was hat man richtig, was falsch gemacht? Und wo steht man eigentlich? Die Schüler sollten nie ihre Zukunft außer Acht lassen, denn nur feste Ziele ließen sich auch erreichen. Die Rektorin wünschte den Absolventen außerdem Menschen, die sie auf ihrem Weg begleiten und vor allem dann zum Weitergehen ermuntern, wenn die Füße weh tun und der Weg hart wird. „Dann ist auch jeder neue Aufbruch zu schaffen!“, schloss die Rektorin ihre Rede.

Nach einer humorvollen Schülerrede der Klassensprecher, die mit ebenso witzigen Bildern untermalt war und einen Rückblick auf die besonderen Erlebnisse ihrer Schulzeit bot, bedankten sich die Neuntklässler bei all ihren Lehrern. Anschließend verteilte Klassenlehrer Werner Scholz die Zeugnisse. Von seinen 22 Schülern bestanden 15 den Qualifizierenden Hauptschulabschluss. 17 Schüler haben bereits einen Ausbildungsplatz sicher und starten im Herbst in das Berufsleben.

  • 1 Verabschiedung 9. Klassen2011
  • 2 Verabschiedung 9. Klassen2011

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